Open Source ERP-Systeme
„Im Augenblick gibt es nur eine überschaubare
Anzahl von funktionsfähigen Produkten. Kleine Unternehmen sollten
sich die Produkte "SQL Ledger", "LX Office" und eventuell "GNU Cash"
anschauen. Mittelständische Unternehmen sollten sich bei der
Auswahl mit "Compiere" und "AvERP" beschäftigen.“
( Zitat der Zeitschrift Computerwoche >>>
http://www.computerwoche.de/ )
Compiere Vor- und Nachteile
Compiere ist das führende OpenSource ERP-System nach Anzahl der
Downloads (> 1.100.000) in der Rubrik ERP der internationalen
OpenSource Platform Sourceforge, der Basis für die so genannten
chaotischen Open-Source-Projekte. Wie in Wikipedia und LINUX kann jeder
potentielle Entwickler, der sich dazu berufen fühlt, Beiträge
zum Projekt leisten. Allerdings ist die Installation der nötigen
Komponenten zu Compiere nicht gerade einfach gehalten, die
proprietäre Datenbank ORACLE ist zu lizensieren, bevor man die
Oberfläche in Deutsch hat, muß man zunächst ein
Sprachpaket erwerben und der Aufgabenbereich in der Fertigung ist
nur ansatzweise abgedeckt.
AvERP: die kostenlose Warenwirtschaft
Gute Erfahrungen haben wir mit AvERP gemacht. Im Gegensatz zu
Compiere handelt es sich um eine sogenannte managed Open-Source. Der
Hersteller SYNERPY behält sich vor die Entwicklungslinie zu
bestimmen und zu entscheiden, welche Beiträge in das System
einfließen. Zur Verbreitung von AvERP spricht SYNERPY von
2000-3000 Downloads je Monat. Nach dem Download ist das System binnen 5
Minuten installiert und lauffähig, die Datenbank Firebird unter
OpenSource-Lizenz ist im Paket und der Installation enthalten. Das
Kerngebiet Fertigung ist umfassend abgedeckt.
-
binnen 5 Minuten installiert
-
OpenSpource Datenbank Firebird inklusive
-
Fertigung umfassend abgedeckt
Merkmale Open Source Software
Kostenloser Einsatz
-
Kein Grundpreis
-
Keine Lizenzgebühr
-
Keine Benutzer oder Arbeitsplatzgebühren
-
Kostenlose neue Versionen
-
Kein Zwang, irgendetwas zu kaufen
Veröffentlicher Quellcode
-
Nach dem LINUX-Prinzip
-
Veränderungen an allen Programmmodulen möglich
-
Weite Verbreitung
-
vielseitig getestet durch die Anwender-Gemeinschaft
-
Weiterentwicklung durch andere Anwender, entweder durch
technische Beiträge oder finanzielle, indem Entwickler gesponsort
werden.
-
Einfluss auf die Weiterentwicklung eines Produkts.
Dienstleistungsangebot bei Bedarf verfügbar
Bei Bedarf des Kunden und nur dann stehen Dienstleistungen vom
Produzenten und Partnern eines Open-Source-Programms, wie Analyse und
Beratung, Individualprogrammierung, Schulung, Installation,
Datentransfer und allgemeine Unterstützung zur Verfügung, und
zwar um so unfangreicher, je weiter ein Open-Source-Produkt verbreitet
ist. Vergleich proprietäre / Open Source Software
|
Kommerzielle
|
Open-Source-Software
|
|
„Kostenfreier Vertrieb“
Deckung über Lizenzkosten
Beschränkte Information (als Verkaufsförderung)
|
Selbstbedienung
Kosten für Beratung, wenn angefordert
Information im Überfluss
|
|
Hohes Risiko
Alle potentiell notwendigen Features müssen in der Ausschreibung berücksichtigt sein.
Sehr komplex – wegen begrenztem Wissen des Kunden
Vertrauen in den Verkäufer nötig ist!
Kampf gegen die eine Black Box
Unumkehrbare Entscheidungen
Best Practices ist zu berücksichtigen: Nur so kann mit dem Produkt umgegangen werden
Der erste Wurf muss gelingen !
|
Erfahrung sammeln - Ständige Verbesserung
Offene Quellen:„Alles kann jederzeit geändert werden“
Rapid Prototyping
Kritische Geschäftsprozesse können im laufenden Projekt sicher optimiert werden
Inkrementelle Einführung möglich
Sofortige Auswirkung von Änderungen.
|
|
Abhängigkeit von Anbieter
Kommerzielle Anbieter werden aufgekauft
Konzentration des ERP-Markts
Wird die Anwendung in 10-15 Jahren noch supported
Quelltext nicht offen (eingefroren!)
Ein kommerzielles Produkt stirbt, wenn es nicht hinreichend profitabel für den Anbieter ist!
|
Gemeinschaft von Anbietern und Anwendern
Support Verträge zum minimieren der Open-Source-Risiken
Test und Pflege durch große Anwendergemeinschaft
Lebendige Source in ständiger Pflege
Ein Open Source Projekt stirbt, wenn es keine Anwender findet.
|
|